GKV 2026: Höhere Beiträge, jetzt optimieren und sparen

Steigende GKV-Beiträge 2026: Erfahren Sie, wie Sie durch Kassenwechsel oder den Wechsel in die PKV Beiträge senken und Leistungen optimieren können – besonders für Selbstständige und Psychotherapeut:innen.

Die Beiträge der Gesetzlichen Krankenversicherung steigen auch in 2026 weiter.

Wir erklären Ihnen, wie Sie jetzt gegensteuern, Beiträge sparen und Leistungen optimieren.

Mit dem Jahreswechsel sind die Zusatzbeiträge vieler Krankenkassen deutlich gestiegen. Die Meldungen über enorme Defizite reißen nicht ab und die Diskussion über Leistungskürzungen z. B. im Bereich Zahnersatz zeigt, welche Lösungsansätze wahrscheinlich werden. Damit ist klar, dass die vollmundigen Ankündigungen der Gesundheitsministerin von stabilen Beiträgen der Krankenkassen im Jahr 2026 keinen Bestand haben. Der Chef der Techniker Krankenkasse Dr. Jens Baas machte deutlich, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag die 3% überschreitet.

Insgesamt sind mehr als 30 Mio. Menschen in Deutschland von Beitragserhöhungen betroffen und das Vertrauen in die Sozialsysteme und die Politik wird erneut erschüttert.

Wer zu den Betroffenen gehört sucht wahrscheinlich nach Alternativen. Wichtig ist dafür zunächst der Blick auf die Situation der derzeit 92 Gesetzlichen Krankenkassen zu Beginn des Jahres 2026:

  • 44 Krankenkassen haben ihre Beiträge erhöht
  • 46 Krankenkassen konnten ihren Beitrag unverändert halten, wobei einige von diesen in den letzten Monaten bereits Beitragserhöhungen vorgenommen haben
  • 2 Krankenkassen haben ihren Beitrag gesenkt.

Den höchsten Beitrag zahlt man aktuell bei der BKK24 mit 4,39% Zusatzbeitrag, den geringsten bei der bundesweit geöffneten BKK firmus mit 2,18% Zusatzbeitrag.

Besonders betroffen: Selbstständige Psycholog:innen und freiberuflich tätige Psychotherapeut:innen

Der genannte Personenkreis ist besonders betroffen, da die gesamte Beitragserhöhung allein zu stemmen ist. Es gibt hier keinen Arbeitgeber, der einen Teil der Beiträge übernimmt. Und wenn man vergleichsweise hohe Einkünfte aus der selbstständigen/freiberuflichen Tätigkeit erwirtschaftet, zahlt man im Jahre 2026 auch wegen der gleichzeitigen Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf 69.750 €/Jahr (5.812,50 €/Monat) durchschnittlich 1.260 EUR monatlich-

Welche Optionen gibt es aktuell?

Option 1 – Wechsel der Gesetzlichen Krankenkasse

Wer bei einer Kasse versichert ist, bei der die Beiträge angehoben wurden, sollte prüfen, ob durch einen Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse die Beitragslast zumindest partiell reduziert werden kann. Der einfachste Weg hierzu ist die Nutzung unseres GKV -Vergleichsrechners auf unserer Webpräsenz. Neben der Ermittlung des jeweiligen Beitrages und der jährlichen Beitragsersparnis kann darüber auch nach persönlich wichtigen Leistungen von Krankenkassen (z. B. Übernahme von Kosten für Osteopathie oder Zahnreinigung, Schutzimpfungen etc.) eine bedarfsgerechte Auswahl vorgenommen werden.

Option 2 – Wechsel in die Private Krankenversicherung

Die Private Krankenkasse (PKV) ist und bleibt für viele freiberuflich selbstständig Tätige und gutverdienende angestellt tätige Psychologinnen und Psychologen eine hochinteressante Alternative. Dies gilt zunächst aus Sicht der Leistungen. Aber auch die Beitragsentwicklung und die Strategien der PKV zur Beitragsstabilisierung (Alterungsrückstellungen und gesetzlicher Zuschlag) sind unseres Erachtens Gründe, diese Option im Rahmen individueller Beratungen durch das Experten-Netzwerk der PsyCura Wirtschaftsdienst GmbH zu prüfen. Im Rahmen dieser Beratung werden auch Möglichkeiten für individuelle Strategien zur Beitragsminimierung zum Zeitpunkt der Beendigung der beruflichen Tätigkeit bzw. den Eintritt in den Ruhestand aufgezeigt. Hierzu finden Sie bereits wichtige Informationen in einem Beitrag im Report Psychologie Heft 07/08 2023.

Nutzen Sie die Expertise der BDP-Tochtergesellschaft PsyCura Wirtschaftsdienst GmbH und vereinbaren Sie Ihren individuellen Beratungstermin.

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